Not alone

 

Total erschöpft sank ich auf die Knie. Meine Lungen schmertzten mit jedem Atemzug mehr, mein Chakra war am Ende, dennoch, der Schmertzen zum Trotz saß immernoch diese kalte und gleichgültige Maske im Gesicht.

Um mich herum lagen bestimmt hunderte von besiegten Oto-Nins, vor mir aber standen noch immer tausende. Sie wollten Rache für ihren Anführer, den ich ermordet hatte. Kabuto hatte sein Chakra aufgenommen, war aber nicht stark genug um Orochimaru zurückzudrängen. Sein gehässiges und freueloses Lachen, das mir jedesmal einen eisigen Schauder über den Rücken jagte, tönte über seine toten Anhänger am Boden.

„Sasuke Uchiha! Zu diesem Zeitpunkt sehen wir uns also wieder, mein Schüler aus dem Dorf das unter den Blättern versteckt liegt. Hieß es dort nicht immer; Freunde seien wichtiger als das eigene Leben, man dürfe sie nicht im Stich lassen?“ er machte eine Pause und sah sich mit einem fiesen Grinsen um. Die restlichen Oto-Nins lachten. „Hm? Wo sind deine sogenannten Freunde jetzt? Der Kyuubi-Junge, das Kirschblüten-Mädchen? Nicht da?“ fuhr er fort.*Naruto, Sakura!* Kalt gab ich zurück: „Hör auf von etwas zu reden, das du nicht verstehst! Du kannst es nicht wissen wie es ist, die Menschen zu verlieren die man liebt. Schon damals war es so; als Tsunades Bruder und dann ihr Verlobter gestorben sind und jetzt immernoch; du verstehst nicht, warum die beiden mir so wichtig sind. Du verstehst es nicht, und ich habe es auch erst verstanden, als ich Itachi besiegt hatte. Ich wurde als ich zu dir kam von der Wut gesteuert und Hass bedeckte mein Herz. Ich habe nicht bemerkt wie wichtig sie mir waren, und dabei waren sie immer für mich da, haben mich beschützt, waren wie eine Familie für mich. Sie mochten mich so wie ich bin, jetzt hassen sie mich und ich kann es ihnen nicht verübeln, ich habe sie verraten und verletzt und es tut mir leid. Erst durch sie habe ich wieder gelernt zu fühlen.“

Zum ersten mal seit zehn Jahren lief eine Träne über meine blasse Haut. Das was ich gesagt hatte meinte ich ernst. „So schwach!“ schnaubte Orochimaru und ging Fingerzeichen formend auf mich zu.

Ich schloss die Augen, doch es kam kein Schmerz, nur das Geräusch eines Meteoriten einschlages und ein würgen. Verwirrt riss ich die Augen wieder auf. Ein Katana steckte Orochimaru genau dort in der Brust wo das Herz saß und alle Oto-Nins lagen tot auf dem Boden, in der Mitte des Einschlagloches konnte ich einen rosa Haarschopf sehen, der sich langsam wieder aufrichtete und auf mich zu kam. Neben mir stand ein gewisser blonder Chaosninja und grinste mich fett an. Eine kleine, warme Hand zog mich auf die Beine und in eine sanfte Umarmung, die ich zögerlich erwiederte. Ich spürte wie heiße Tränen in meinen Nacken tropften.

„Sasuke-kun“ hauchte Sakura. Ich löste die Umarmung und lächelte sie an.

Naruto legte mir seine Hand auf die Schulter, auch ihn lächelte ich an. Doch plötzlich gaben meine Beine nach, ich stürtzte. Ich landete in Sakuras Armen. *Sie ist ganzschön stark geworden...* „Du bist nicht alleine!“ flüsterte sie. Naruto nickte zustimmend. „Kri-kriege i-ich noch eine Cha-Chance in Konoha z-zu l-leben?“ strotterte ich. Sakura lächelte mich von oben herab an. „Ich werde Sensei Tsunade überreden“, versprach sie. So machten wir uns auf nach Konoha, Sakura stützte mich weiterhin.


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